Lärchenstein & Würmhang

Gehzeit: ca. 1,75 Stunden/ Streckenlänge: ca. 7 km

Lettenbrunnenhütte - Lärchenstein - Spieleiche - Würmhang - LBH

Einkehrmöglichkeit: Lettenbrunnenhütte
Steigung: in vorgegebener Richtung gering

Die Wanderung führt durch ein Sturmschadengebiet, in den Stürmen seit 1967 in den reinen Fichtenbeständen, verheerende Schäden anrichteten. Von Seiten der Forstverwaltung wird dazu übergegangen einen Mischwald anzupflanzen, der gegen Sturmschäden und die Wechselfeuchte des Bodens widerstandsfähiger ist.

Unsere Wanderung: Von der Lettenbrunnenhütte über das Eutinger Sträßle, rechts ab und parallel zur Straße bis zum Reitersbrunnenweg rechts halten und geradeaus. Wir wandern im Bereich des Oberen Buntsandsteine

Infolge leichter Verwitterbarkeit und dem hohen Tongehalt entsteht Vernässung, die überall im Hagenschieß zu finden ist. Die Humusdecke über der wasserundurchlässigen Schicht beträgt oft nur 1 m. Nadelbäume finden deshalb kaum guten Halt, Stürme lichten große Flächen. Lichtungen rechts und links des Weges zeugen davon.

 

Weiter bis zur Querallee, rechts halten und nächster Weg links in den Lettenbrunnenweg weiter bis zum Jägerpfad dort rechts ca. 50 m geht es zum Lärchenstein.

Der Lärchenstein steht etwa auf der alten Römerstraße die von Straßburg über Pforzheim nach Bad Cannstatt führte. Er erinnert an die ersten Anpflanzungen dieser Baumart durch Oberforstmeister von Gaisberg nach 1761.

 

Zurück zum Weg und weiter zum Parkplatz. Dort links in das Lärchensteinsträßchen einbiegen und am nächsten Weg (Reitersbrunnenweg) rechts bis zur Spieleiche.

An der Spieleiche wurde der Sage nach, vom Markgrafen und Junker Leutrum um dessen Wald und die Tochter des Markgrafen gespielt ... Der Würfel fiel und der Junker verlor seinen Wald an den Markgrafen. Links ein Gedenkstein für die fünf Kameraden des Munitionsräumkommandos, die bei der Vernichtung von Munition aus dem 2. Weltkrieg ihr Leben lassen mussten.

 

Gegenüber der Spieleiche eine Gleditschie. Auffallend der mit Büscheln verzweigte dornenbesetzte Stamm (Schmetterlingsblüter). Die Tiefenbronner Straße überqueren und halbrechts in den „Viehtrieb“, einem schönen Forstweg einbiegen. Am Würmhang abwärts bis zum Würmer Sträßchen. Nach etwa 60 m rechts halten und auf der Hornkopfsträßle durch ein weiteres Strumschadengebiet (Orkan „Wiebke“ 1991) weiterwandern.

Links ein Aussichtspavillon mit schönem Ausblick auf den Stadtteil Würm. Vor der Rechtskurve am Hornkopf steht in einem alten Steinbruch der Oberen Buntsandstein an. Beim Weiterwandern werden links unten die Seehauswiesen sichtbar und bald ist das Seehaus erreicht. Die Straße überqueren, rechts am See vorbei und parallel zum Eutinger Sträßchen über den Lettenbach zurück zur Lettenbrunnenhütte.

Den Plan mit Wegbeschreibung bekommen Sie kostenlos auf der Lettenbrunnenhütte Wandervorschlag Nr. 3 Lärchenstein & Würmhang

Hier die dazugehörigen Koordinaten für GPS Geräte: