Neubärental - Wurmberg

Platanenweg kurz vor Neubärental
Feuerteich

Gehzeit: ca. 4 Stunden/Streckenlänge: ca. 15,5 km

Lettenbrunnenhütte - Hartheimer Kopf - Neubärental - Wurmberg - Bodelsgrund - Lettenbrunnenhütte

Einkehrmöglichkeit: Neubärental, Wurmberg
Steigung: gering

Die Wanderung führt über die Grenzen Pforzheims hinaus in die Nachbarorte Neubärental - Wurmberg. Abwechslungsreiche Route: Hochwald, Neubepflanzungen, Wiesentäler, Aussichtspunkte, Kulturdenkmale.

Unsere Wanderung: Von der Lettenbrunnenhütte über das Eutinger Sträßchen und gleich rechts halten, am 3. Querweg links und (ohne Markierung) geradeaus. Bei der 3. Wegkreuzung rechts, über die nächste Kreuzung dabei das Eutinger Sträßchen überqueren und beim Abzweig links wandern. Nächsten Weg (Wimsheimer Pfad) rechts, dann ohne Markierung scharf links abbiegen in den Raimund-Frei-Weg. Wieder rechts, durch bis zur Wurmberger Straße (L 1135) und diese überquer

Wir befinden uns bei der »Wüstung Hartheim«. Eine Urkunde berichtet 1375 von Hartheim. Damals verkaufte Georg von Enzberg alte Rechte an das Kloster Maulbronn. Um 1501 war das Dorf wohl bereits abgegangen.

 

Den Ameisenbuckelweg (ohne Markierung) weiter, bei der Einmündung links halten und gleich bei der Kreuzung rechts auf das alte Öschelbronner Sträßle (ohne Markierung) über den Hartheimer Kopf (Aussicht). Bis zur Wegegabelung und auf der Forststraße rechts. Im Bogen nach links und durch die Autobahnunterführung. Rechts in den Platanenweg einbiegen, über die kleine Brücke und links (ohne Markieung) zum Kirnbachsträßchen. Wieder links und nach etwa 60 m rechts über die Wiese - in der Wiese Grenzsteine, die alte badisch-württembergische Grenze markierend - und über den Kirnbach und Fischteich. Links die Forststraße hoch wandern (kurze Steigung) und an der Glasbrunnenstraße vorbei.

Zur Rechten die Häuser von Neubärental, 1719 von neun Familien aus dem hohenzoll.-sigmaringischen Dorf Bärental bei Beuron a. D. gegründet. Durch Übertritt zum reformierten Glauben hatten sie ihre Heimat verlassen müssen.

 

Beim Birkenhof in den Wald eintreten und auf befestigtem Weg (ohne Markierung) im Renntal (schönes Wiesental) in Richtung Wurmberg weiterwandern. Über die nächste Brücke links und gleich rechts gemütlich bergan parallel zur Straße. An einem Feuerteich vorbei und bei der Linde rechts in kurzer Steigung zur Dorfmitte mit schönem Brunnen.

Wurmberg hat eine schöne Lage. Vom sogenannten Schänzle (470 m) schöne Aussicht auf den Schwarzwald und die Vogesen. Die Einöde von Wurmberg kam 1194 an das Kloster Maulbronn. 1687 gab es hier »18 öde Hofstätten, 30 Morgen wüste Weinberge und 373 brachliegende Äcker«. 1699 hatten sich Waldenser angesiedelt.

 

Wir biegen (ohne Markierung) in die Klosterwaldstraße ein, lassen die Häuser hinter uns und halten uns bei der Gabelung halblinks. Nach Norden schöne Aussicht zum Wasserturm auf dem Wartberg, nach Kieselbronn, zum Eicheiberg bei Ölbronn und im NO ist der Sendeturm des SWR bei Mühlacker sichtbar. Nächste Wegegabelung halbrechts.

Bei der Markierung der Bodenseewasserversorgung steht ein altes Steinkreuz. Es erinnert an zwei Soldaten, die miteinander in Streit gerieten. Der eine schleppte sich noch schwer verwundet bis zu dieser Stelle. Direkt daneben ein alter BW-Grenzstein.

 

Nach etwa 50 m rechts und bei der Straße links. Dann rechts auf dem Bodelsgrundsträßchen weiter wandern. Wir kommen an einer staatsforstlichen Versuchsfläche vorbei. Hier wurden Speierlinge, Wildäpfel und Wildbirnen angepflanzt. Weiter leicht bergab bis zur BAB- Unterführung. Links halten und nächsten Weg wieder links (ohne Markierung) Beim Abzweig weiter zum Jägerpfad 5. Kreuzung (ohne Markierung) rechts, übernächste Kreuzung beim Hirschstein (Inschrift) links und geradeaus. Am 5. Weg rechts abbiegen, an der Schießanlage vorbei, zum Eutinger Sträßchen und links zur Lettenbrunnenhütte.

Den Plan mit Wegbeschreibung bekommen Sie kostenlos auf der LettenbrunnenhütteWandervorschlag Nr. 9 Neubärental - Wurmberg

Hier die dazugehörigen Koordinaten für GPS Geräte: