Römische Ruinen

Römische Ruine
Hinweistafel Eppinger Line

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden/Streckenlänge: ca. 10 km

Lettenbrunnenhütte - Seehaus - Aussichtspavillon - Römische Ruinen - Hagenschieß - Lettenbrunnenhütte

 

Einkehrmöglichkeit: Lettenrunnenhütte
Steigung: außer Erdkippe gering

Unsere Wanderung:

Von der Lettenbrunnenhütte über das Eutinger Sträßchen und gleich links auf den Waldweg, der parallel zur Straße zum Seehaus führt.

Markgraf Karl-Wilhelm, der Gründer von Karlsruhe, erwarb 1731 den »Wüsten See« von der Stadt Pforzheim und legte einen Fischweiher an. Beim Aushub entdeckte man auch die Römerstraße. 1770 wurde an Stelle des Fischmeisterhauses ein herrschaftlicher Jagdpavillon errichtet, aus dem später das »Seehaus« hervorging.

 

Wir wandern rechts am See vorbei, kommen zum Kinderspielplatz und zum Kirschenpfad. Rechts halten und auf dem Wanderweg links der Straße weiter, vorbei am Schützenhaus bis zum Wimsheimer Pfad. Links einbiegen und nach etwa 150 m halblinks hoch zum Aussichtspavillon auf der Erdkippe (umfassende Rundsicht).

Nach dem Abstieg - direkt in Richtung Haidach - rechts halten und auf dem Haidacher-Talweg (zwischen Stadtteil Haidach und Waldrand) zur Wurmberger Straße. Am Kreisverkehr vorbei dort steht die Info Tafel zur Eppinger Line.

Auf der rechten Seite weckt ein Graben unser Interesse. Es handelt sich um Reste der sogenannten »Eppinger Linie«, ein Schutzwall, der von 1695 bis 1697 gegen anrückende franz. Truppen errichtet wurde.

 

Ungefähr 30 m nach der Wurmberger Straße (Kreisverkehr) wenden wir uns halbrechts auf den oberen Kanzlerwaldweg. Bergab, nächster Weg rechts, über das Kanzlersträßchen zu den römischen Ruinen (Villa Rustica).

Reste eines römischen Gutshofes, etwa um 100 n. Chr. erbaut. Freigelegt und gut sichtbar sind die Umfassungsmauern, das Hauptgebäude, das Bad, der Brunnen und Wohngebäude. Funde weisen eindeutig auf die landwirtschaftliche Tätigkeit der Bewohner hin. Schautafeln im Innern des Pavillons und außerhalb veranschaulichen Geschichte und Bauart.

 

Wir wandern weiter zur Schindersklamm, halten uns rechts und beim Mäuerachweg wieder rechts. Nach etwa 100 m steht links ein alter Grenzstein, Zeuge des alten Klosters mit dem Äbtissenstab und der Jahreszahl 1558. Auf der Rückseite ist das Eutinger Ortszeichen, ein Hufeisen, sichtbar. Am Heuwegsträßchen - ohne Markierung - wenden wir uns nach links und wandern am Industrie-Zentrum »Altgefäll« entlang bis zum Kirschenpfad. Jetzt rechts ab, über die Wurmberger Straße, nach ca. 200 m links abbiegen in den Leimengrubenweg bis zum Obere Leimengrubenweg dann links auf Wimsheimer Pfad bis Eutinger Sträßle, rechts weiter zur Füllenstallwiese und von dort auf dem Wanderweg in Richtung Seehaus zur Lettenbrunnenhütte.

Den Plan mit Wegbeschreibung bekommen Sie kostenlos auf der Lettenbrunnenhütte
Wandervorschlag Nr. 2
Römische Ruinen

Hier die dazugehörigen Koordinaten für GPS Geräte: