Sonstiges & Wissenswertes

Bogenschießen bei der Lettenbrunnenhütte

Termine 2017:

1. April

6. Mai

3. Juni

1. Juli

16. September

7. Oktober

Beginn jeweils 14.00 Uhr

Gäste herzlich willkommen! Für Mitglieder fallen keine Kosten an!

Bei Regen fällt das Bogenschießen aus!

 

 

Jahreshauptversammlung 2015

Bei der harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung am 6. März 2015 wurde folgender Vorstand neu gewählt:
Hinterste Reihe von links:
Dorothee Jung, Revisorin; Patrick Burandt, 1. Kassier; Klaus Schnäbele, stellv.
60plus; Uwe Schmitt, Wandergruppe; Markus Niemitz, 2. Kassier; Ingrid Jost,
Hausdienstabrechung; Dieter Witte
Zweite Reihe stehend:
Günter Ballier, Sachwart; Erika Schnäbele, 60 Plus; Brigitte Witte, Kasse 60 Plus;
Sonja Brandt, Radgruppe; Jens Kück, 1 Vorsitzender; Wolfgang Wenz, Beisitzer;
Ingrid Junglas, Hausverwaltung; Dieter Maulbetsch, Hausdienstabrechung; Sabine
Kny-Scheiding, Revisorin;
Sitzend von links:
Ursula Maulbetsch, Schriftführerin; Charlotte Ballier, Vereinspost; Annette Schöttle,
Kindergruppe; Andre Schöttle, 2. Vorsitzender; Dieter Reuter, Hausdienskoordination;
Michael Sedlak, Beisitzer.
Nicht auf dem Bild:
Silke Reuck-Schnäbele, Umweltreferentin; Marita Fricke, Hausdienstabrechung;
Mehmet Yildirim, Hausmeister; Walter Maier, Schneesportgruppe; Gerhard Moster,
stellv. Radgruppe.

Statement des 1. Vorsitzenden Jens Kück bei der Jahreshauptversammlung am 5.3.2016

 

Seit Monaten scheint es in Mittel -  Europa und insbesondere bei uns in Deutschland nur noch ein Thema zu geben: die Flüchtlinge – aus Syrien, dem Irak und Afghanistan.

Themen wie die Finanzkrise in Griechenland, der Einmarsch von Putin in der Ostukraine oder das Attentat von Paris sind in den Hintergrund gedrängt worden.

Ich persönlich habe in diesen Tagen kein gutes Gefühl.

 

Ein zweites Thema möchte ich sachlich und kurz anreißen:

 

Die seit Jahren zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft.

Unsere Gesellschaftspolitik (nicht die Parteipolitik) darf nicht länger von den Rändern her bestimmt werden, weder von links noch von rechts.

Diese Ränder haben schon lange bei uns  jeweils nur  ca. 10 % der Menschen hinter sich. Zusammen also 20 %.

Das heißt aber nichts anderes, als dass die große Mehrheit, die sogenannte Mitte, 80 % umfasst, also viermal so viele Menschen, wie die beiden Extreme links und rechts zusammen. Nur, diese riesige Mitte ist irgendwie sprachlos geworden. Sie findet sich in der politischen Debatte nicht wieder.

 

Deutschland ist schon lange Jahre ein Einwanderungsland. Ein entsprechendes Gesetz aber ist seit ´zig Jahren, schon unter Helmut Schmidt,  verhindert worden, z.B. an vorderster Front aus Bayern.  

Mit einem Einwanderungsgesetz sähe es bei uns heute anders aus, mit klaren und zielgerichteten Botschaften.

Und eines betone ich immer und immer wieder: es sind die Wirtschafts–Lenker, die seit Jahren auf ein Einwanderungsgesetz drängen. Mit guten Gründen. Und heute machen sie weiter Druck. Warum wohl?

Niemand aus Pforzheim handelt nur mit Kunden aus Engelsbrand. Niemand aus Birkenfeld handelt nur mit Kunden aus Calw.

Nein: unsere Firmen, besonders die Hidden Champions in der Region  Nordschwarzwald, handeln weltweit mit Kunden unterschiedlichster Provenienz, unterschiedlichster Religions-Angehörigkeit, unterschiedlichstem Bildungs-Niveau.

Mehr noch: unsere Firmen handeln nicht nur weltweit, sie haben selbst in vielen fernen Ländern, auf anderen Kontinenten mit Farbigen und Weißen, mit Christen und Buddhisten Firmen gebaut und in Betrieb. Und das funktioniert weltweit ausgezeichnet.  Ahrburg oder Fischer haben 30 Auslands-Firmen-Sitze - in anderen Kulturkreisen. Stihl oder Würth noch viel mehr. Diese Firmen denken und handeln global. Sie sind es, die uns in Deutschland Wohlstand und soziale Sicherung bringen.

Übrigens: die Bevölkerung von Kenia ist im Netz technisch weiter als wir Deutsche. Ich staunte dieser Tage im CCP, als der Referent dafür Beispiele brachte.

 

Liebe Naturfreunde,

Neulich las ich in einer sehr seriösen Zeitung folgende Passage:

 

„Wer sich das Grauen im Netz antun möchte, insbesondere auf Facebook, wo zum Beispiel Straftaten von Flüchtlingen angeprangert werden, die nie stattgefunden haben, der bekommt leicht eine Vorstellung davon, wie es im späten Mittelalter zu den Hexenverfolgungen kam. Leider haben sich die Menschen in den vergangenen 500 Jahren wohl doch nicht so grundlegend verändert.“

 

Wir Naturfreunde sind seit der unserer Gründung in Wien weltoffen und tolerant gegenüber anderen Menschen.

Diese Einstellung zu bewahren, dafür habe ich mich seit 30 Jahren ausgesprochen.

Ich wünsche uns allen, dass wir Maß und Mitte einhalten, dass wir offen und freundlich anderen Menschen gegenüber treten.

Wir Deutschen Naturfreunde leisten erhebliche Beiträge vor Ort, z. B. in Afrika, damit dort die Menschen besser leben und wirtschaften können.

Meine Frau und ich sind immerhin auch schon durch viele Länder der Erde gereist. Wir stellen fest: man nimmt uns herzlich auf und wir geben Herzlichkeit zurück.

Lasst uns keine Angst vor der Zukunft haben, aber auch keine Angst schüren – sondern friedlich und freundlich anderen begegnen. Ich sage begegnen und meine das genauso.

Wer über andere Menschen herzieht, ohne auch nur einem von ihnen einmal begegnet zu sein, der ist weder tolerant noch lebt er unsere Werte, die aus dem christlichen Abendland über Jahrhunderte entstanden sind.

Jahreshauptversammlung 2016

Naturfreunde ergattern Spitzenplatz in Deutschland

2017 : Stabübergabe im Vorstand

 

Volle Hütte bei der Jahreshauptversammlung der Pforzheimer Naturfreunde im Hagenschieß.

„Mein letztes Jahr als erster Vorstand der Ortsgruppe ist heute angebrochen“. Mit diesen Worten eröffnete  Jens Kück  die Versammlung. „ Nach 32 Jahren Vorstand wird es Zeit, dass Jüngere die Steuerung ab 2017 übernehmen.  Die Voraussetzungen dafür sind ausgesprochen gut, zumal die Finanzen in Ordnung sind, wir keinerlei Schulden haben, die Hütte baulich wie in der technischen Ausstattung  in einem sehr guten Zustand ist und die Fachgruppen für unsere Mitglieder eine super gute Arbeit leisten.“

In seinem Rechenschaftsbericht unterstrich Kück die volle Breite der Naturfreunde Initiativen, Hilfen und Programmarbeit vor Ort. Der Einsatz der Naturfreunde in Pforzheim wie in Deutschland  gilt seit Jahrzehnten,  eine nachhaltige kommunale Entwicklung im Bauen, bei der Energieversorgung, beim  Wirtschaften wie bei der Mobilität anzustreben. „In Pforzheim  haben wir uns seit 25 Jahren für die Biomasse beim HKW eingesetzt, verlangt, dass ab 2020 jeder Haushalt in Pforzheim nur noch mit regenerativer Energie versorgt wird (schon erreicht!) und dass der ÖPNV weiter ausgebaut wird. Wir können mit dem Ergebnis  zufrieden sein. Denn unsere Lobby-Arbeit hat gefruchtet.“

 

Ausführlich erläuterte Kück seine Position zum ÖPNV. „ Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft einen guten Nahverkehr in Pforzheim haben werden.  Den Beschäftigten werden von der RVS Stellenangebote oder Fortbildungen angeboten. Bei gutem Willen Aller könnte bis Jahresende der Busverkehr weiter ordentlich laufen. Vielleicht können auch unsere privaten Busunternehmer, wie z.B. Eberhardt und Müller, mit einsteigen und uns dabei helfen.“

Kück sprach auch  die zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft an. „Lasst uns keine Angst vor der Zukunft haben, aber auch keine Angst schüren. Wer über andere Menschen herzieht, ohne auch nur einem von ihnen mal begegnet zu sein, der ist weder tolerant noch lebt er unsere Werte, die aus dem christlichen Abendland über Jahrhunderte entstanden sind.“

Vize-Vorstand Andre Schöttle hob hervor, dass die Hüttendienste eine klasse Arbeit leisten.

Dafür dankte er besonders Didi Reuter und Ingrid Junglas, „die das prima managen.“

Patrick Burandt konnte über eine solide Finanzlage berichten und bekam dafür viel Applaus. Die Kindergruppe unter Annette Schöttle sei voll durchgestartet und erfreue sich einer großen Beliebtheit. Ausfahrten mit dem vereinseigenen Lettenblitz nach Holzmaden, Basteln und Naturbeobachtung, Kletterbaum und Erdbeerfest: die Jungen Eltern haben Spaß mit ihren Kindern bei der Hütte. Erika Schnäbele konnte im vergangenen Jahr über 30 Veranstaltungen durchführen. Vom Gasometer bis zum Bayerischen Wald, Stocherkahnfahrt in Tübingen und in Ötigheim „Die Passion“, Rhododendronpark, Mandela Eiche, Heizkraft-werk und Gansessen, Bäuerliches Museum und Faschingswanderung. Die Gruppe 60plus ist erfreut über den großen Zuspruch. Zufrieden berichteten Sonja Brandt über die umtriebige Radgruppe und Uwe Schmitt über die Wandergruppe. Überrascht waren die Pforzheimer Naturfreunde darüber, dass sie zu jenen 8 % der deutschen Ortsgruppen zählen, die besonders erfolgreich arbeiten, wirtschaften und gutes Standing in der Gesellschaft haben. „Das ist Ansporn für uns, auf diesem erfolgreichen Weg weiter zu gehen,“ so Kück.